Volkskrankheit Krebs

Volkskrankheit Krebs

In der Bundesrepublik Deutschland war im Jahr 2011 jeder vierte Todesfall auf Krebs zurückzuführen. Weltweit ist Krebs die zweithäufigste Todesursache neben Herz- und Kreislaufkrankheiten. Was genau ist Krebs und wie kann er entstehen?

Krebs ist eine Krankheit der Gene. Wenn sich bestimmte Gene, also Abschnitte von Erbsubstanzen verändern, und diese nicht wieder von selbst repariert werden können, entsteht ein maligner, also ein bösartiger Tumor. Eine Ursache davon kann ein durch eine ungesunde Lebensweise geschwächtes Immunsystem sein.

Vor allem Tabak, Alkoholmissbrauch oder der Verzicht auf gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse fördern eine Schwächung des Immunsystems. Allerdings kann auch permanenter starker Stress als eine Ursache dafür in Betracht gezogen werden. Krebs kann aber auch, wie bei ca. 15% aller Patienten, vererbungsbedingt seinWichtig ist die Früherkennung. Manche Ärzte in Deutschland, sind der Meinung, dass man Darmkrebs eindämmen könnte, wenn nur mehr Patienten zur Vorsorgeuntersuchung kommen würden.

Wo kann er entstehen und wie wird er behandelt?

Darmkrebs kommt besonders häufig vor. Lungenkrebs und Bronchialkrebs folgen bei den Männern dicht danach. Bei den Frauen ist die zweithäufigste Erscheinung der Brustkrebs. Daneben gibt es auch problematischere Erkrankungen, wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Knochenkrebs oder bei den Frauen Eierstockkrebs. Die Behandlung dieser Krankheit wird stets individuell ausgelegt. Nicht jeder bösartige Tumor kann gleich behandelt werden.

Operation

Diese malignen Tumorzellen wegzuoperieren, wäre das Naheliegendste. Allerdings ist das nicht immer möglich, vor allem dann, wenn es sich zum Beispiel um ein lebenswichtiges Organ handelt wie die Leber, oder die malignen Zellen haben bereits die Überhand gewonnen. Dann wird es sehr schwierig werden. Ein Ansatz dazu wäre, dann die Zellen teilweise operativ zu entfernen und die restlichen Zellen mittels einer Chemotherapie zum Rückzug zu zwingen.

Chemotherapie

Die Chemotherapie greift in den Stoffwechsel ein, und verhindert das weitere Wachstum der Zellen. Weil die Medikamente zwischen Tumorzellen und gesunden Zellen nicht unterscheiden können, kommt es allerdings zu Nebenwirkungen. Der Vorteil ist allerdings dass sich das Normalgewebe schneller regenerieren kann.

Warum Krebs tückisch sein kann

Krebs muss keineswegs eine tückische Krankheit sein. Wird diese Krankheit frühzeitig erkannt, stehen meist auch die Chancen auf eine Heilung recht gut. Krebs ist heute kein Todesurteil mehr, und die Forschung hat erstaunliche Fortschritte gemacht in den letzten Jahren. Allerdings stellen sich vor allem Männer als Vorsorgemuffel heraus.

Frauen wären da schon eher bereit sich einer Mammografie zu unterziehen, oder auch in Eigenregie regelmässig die Brust abzutasten. Sorge bereiten den Medizinern jedoch immer noch jene maligne Tumorerkrankungen, für die es weder eine zuverlässige Früherkennung gibt, noch eine ausreichend wirksame Therapie. Krebs ist lediglich dann tückisch, wenn er nicht frühzeitig erkannt werden kann.

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