Unsere Knochen

Knochenkrebs: Das ist in der Regel ein Tumor, der gutartig, im schlimmeren Fall allerdings auch bösartig sein kann. Was macht diesen Knochenkrebs aus? Woher kommt dieser Knochenkrebs? Und kann man Knochenkrebs heutzutage überhaupt behandeln? Wesentliche Fragen, mitunter für den Einzelnen, der die Diagnose Knochenkrebs zu verarbeiten hat, von existenzieller Bedeutung. Um sie zu beantworten, ist zuerst ein Blick in den menschlichen Knochen selbst erforderlich.

Der Aufbau des menschlichen Knochens

Der Knochen, das ist das sehr harte und zugleich struktur- und skelettbildende Stützgewebe im Innern des Körpers aller Wirbeltiere, darunter auch der Mensch. Der Mensch weist im Skelett seines Körpers etwa 206 einzelne und unterschiedlich geformte Knochen auf. Die innerste Substanz der Knochen besteht aus Knochenzellen, den sogenannten Osteozyten, die in die Knochenmatrix eingebunden und durch Zapfen und Fortsätze miteinander verbunden sind. Ein System aus Blutgefäßen umgibt und versorgt diese Struktur. Umgeben werden die Knochenzellen von einer Art sehr eng anliegender Manschette, der Knochenhaut oder Periost.

Erkrankungen des Knochens

Die Knochen sind für mechanische Verletzungen anfällig, die zu Knochenbrüchenführen können. Daneben gibt es jedoch zahlreiche weitere Erkrankungen der Knochen, wie beispielsweise Achondroplasie, Osteoporose, Knochenmarksödem.

Ossäres Sarkom

Der Knochenkrebs, eine weitere Erkrankung des Knochens, kann gut oder bösartig sein. Knochenkrebs in der bösartigen Form bezeichnet man als Ossäres Sarkom oder Osteosarkom. Es handelt sich bei diesem Krebs nicht um eine Knochenmetastase, sondern um eine Geschwulst, die im Knocheninneren ihren Ausgangspunkt nimmt, rasant wächst und wuchert und von dort den gesamten Körper, besonders aber die Lunge mit Tochtergeschwülsten infiltriert. Dieser Knochenkrebs tritt oft im jugendlichen Alter auf und nimmt bevorzugt in den langen Röhrenknochen (Arm, Bein) und gern in der Nähe eines Gelenkes (Schulter- oder Kniegelenk) seinen Ausgangspunkt. Dieser Knochenkrebs ist nur durch ausgedehnte Operationen (Entfernung des befallenen Knochens) und eine nachfolgende Chemotherapie zu behandeln. Die Prognose ist sehr differenziert und die Überlebenswahrscheinlichkeit liegt, wenn die Chemotherapie nicht anspricht, bei unter 50 Prozent.

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