Halsschmerzen – Hausmittel

Halsschmerzen – Hausmittel

Nicht jeder geht wegen jedem kleinen Zipperlein zum Arzt. Viele versuchen erst mal herauszufinden, was ihnen eigentlich fehlt. Kann man seine Symptome genau bestimmen und weiß damit, welche Krankheit man hat, dann helfen mitunter auch sehr gut Hausmittel. Welche sich dabei gut und über Jahre bewährt haben, wird hier einmal vorgestellt.

Wir wollen bei diesem Hausmittel bei Halsschmerzen als erstes voraussetzen, dass der Erkrankte ansonsten gesund ist, was heißen soll, dass das Immunsystem gut funktioniert.

Inhalationen

Sitzt der Schleim fest, dann sind Inhalationen besonders hilfreich. Kochen Sie dazu ca. einen 3/4 Liter Wasser und geben Salbei, Thymian, Anis oder Fenchel bei. Stellen Sie den Topf mit dem heißen Wasser (nicht kochend) auf den Tisch, die gewünschten Stoffe einrühren und setzen Sie sich davor. Beugen Sie sich kopfüber über den Topf und lassen sich mit einem Handtusch abdecken, so dass kein Wasserdampf entweichen kann. Atmen Sie ca. zehn Minuten den Sud ein. Die verschiedenen Wirkstoffe sind keimtötend, schleimlösend und auswurffördernd. Haben Sie diese Heilmittel nicht zur Hand, reicht auch gekochtes Salzwasser, was schleimlösend wirkt.

Warm halten

Der Hals- und Brustbereich sowie die Füße sollten warm gehalten werden. Damit kommen die Antikörper an die erkrankte Stelle. Vermeiden Sie aber richtiges Schwitzen. Eine Rot-Licht-Lampe für acht bis zehn Minuten auf das Gesicht zu halten (bei geschlossenen Augen!) kann auch eine Linderung verschaffen.

Viel trinken

Was für das allgemeine Wohlempfinden gut ist und den Körper gesund ist, hilft natürlich auch hier bei Halsschmerzen und Angina: viel trinken. Wie viel ist viel? Nach einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 1 1/2 Liter Flüssigkeit richtig für uns Menschen. Ist es sehr heiß oder sind wir erkrankt, dann können es gern bis zu drei Liter sein. Was viele nicht wissen: zu viel zu trinken, kann aber auch wieder ungesund sein. Denn der Körper kann nur so viel Flüssigkeit vertragen, wie er auch verarbeiten kann. Bekommt er mehr, dann bleibt die im Körper und könnte Schaden anrichten. Aber bei Halsschmerzen oder Angina gilt: bis zu drei Liter trinken ist gut für den Körper. Lassen sie sich nicht vom Schmerz beim Schlucken abschrecken. Deswegen nicht mehr genug zu trinken, ist für den Heilungsprozess nicht vorteilhaft.

Honig

Honig wirkt schmerzlindernd. Zweimal täglich einen Teelöffel Honig im Mund zergehen lassen und langsam schlucken. Es fühlt sich so an, dass sich der Honig über die Schleimhäute legt und so für Linderung sorgt.

Halswickel (unter anderem mit heißen Kartoffeln, Weißkrautblättern oder Quark)

Was bei feuchten Halswickeln erreicht wird, ist dass das Immunsystem angekurbelt wird und so der Heilungsprozess beschleunigt wird. Man unterscheidet zwischen kalten und warmen Halswickeln. Bei länger andauerndem Halsweh sollte man warme (so 37 bis 38 Grad) Wickel nehmen, wohingegen man bei akutem Halsweh kalte Halswickel nimmt.

 – mit heißen Kartoffeln

Drei gekochte mittelgroße Kartoffel zerdrücken und das Ganze auf ein Tuch auftragen. Dann muss das Tuch mitsamt den Kartoffeln auf Hals bis zum Kinn aufgetragen werden. Doch Achtung: dieser Bereich ist empfindlich – deswegen die Temperatur erst testen! Das ganze wird danach mit dem Winterschal umschlungen, so dass es hält. Bitte solange um den Hals lassen, bis alles abgekühlt ist.

 – mit Weißkrautblättern

Aus dem Weißkraut nur die kleineren weicheren Blätter herausnehmen und weich walken. Diese legt man um den Hals und mit einem Schal abdecken. Das ganze bis zu drei Stunden um den Hals lassen und dann wieder erneuern, eventuell auch über Nacht. Bekommt man die Blätter nicht weich genug, können sie auch etwas gekocht werden.

 – mit Quark

Hierfür nimmt man ungekühlten Quark und verteilt ihn auf einem Halstuch (am besten aus Leinen); ca. 1,5 cm hoch. Dieses Tuch um den Hals legen und zum Fixieren einen Schal nehmen. Fühlt sich der Quark trocken an, dann ist die Anwendung beendet und man kann das Tuch abnehmen.

 Feuchte Raumluft

Ist die Luft im Zimmer zu trocken, werden die Schleimhäute nur unnötig gereizt bzw. es dauert länger, dass sie sich wieder beruhigen. Achten Sie dabei auf feuchte Raumluft. Abhilfe schafft dabei schon eine kleine Schale Wasser, die auf die Heizung gestellt wird.

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