Das Knochengeschwulst

Das Knochengeschwulst

Bei einem Geschwulst handelt es sich um eine selbstständig eintretende Wucherung von Körpergewebe. Sie entstehen in der Regel ohne erkennbaren Anlass und passen nicht in den Plan des Körpers. Ein Geschwulst hat meistens gar keine oder nur mangelhafte Funktionen, die chemisch verändert wirken. Es kann im Inneren der Organe in Form von umschriebenen Knoten auftreten, aber auch als ausgebreitete Infiltration, sowie an der Oberfläche. Ein Geschwulst besteht aus seinem eigenen Gewebe, sowie einem Stützgewebe. In der Regel handelt es sich hierbei um das Bindegewebe und nur selten um das Schleimgewebe. Gutartige Geschwülste verdrängen meistens nur ihre Umgebung. Bei bösartigen wird die gesunde Umgebung von dem wuchernden Gewebe zerstört.

Die Entstehung

Ein Geschwulst wird auch als Tumor oder Wucherung bezeichnet. Er entsteht durch eine Anhäufung von Mutationen, die sich in bestimmten Genen befinden. Bei diesen Genen handelt es sich um Protookogene oder auch Tumorsuppressorgane. Allerdings kann die Entartung auch durch Onkoviren und Bakterien erfolgen. Zudem wird die Entstehung durch eine häufige Zellteilung begünstigt. Nur in den seltensten Fällen kann ein Tumor bzw. ein Geschwulst übertragen werden. Das kann durch eine Organtransplantation passieren, die von Immunsuppression begleitet wird. Auch infektiöse Tumore können Auslöser dafür sein.

Die Folgen

Ein Tumor ist nicht gleich ein Tumor, denn es kann sich auch um Geschwülste und Schwellungen handeln, sowie um entzündliche Ödeme. Geschwülste müssen nicht immer gleich bösartig sein und können leicht entfernt werden. Eine gutartige Geschwulst bildet keine Metastasen und wächst außerdem auch nicht in das umliegendes Gewebe. Allerdings können sie trotzdem besonders groß werden, wenn man sie nicht rechtzeitig entdeckt und behandelt. Bösartige Geschwülste hingegen sind schlimmer und können viele negative Folgen haben. Sie können in das umliegende Gewebe einwachsen und dort lokale Strukturen zerstören. Außerdem können sie die Zellverbände durchbrechen und sich in der Blutbahn des Körpers verteilen. Zudem können sich Metastasen bilden.

Die Behandlung

Bei einem gutartigen Geschwulst am Knochen können unterschiedliche Behandlungsmethoden infrage kommen. Sie richten sich nach der Art und Lage der Wucherung. In der Regel wird der Knochentumor operativentfernt. Bei diesem Einsatz geht der Arzt so schonend wie möglich vor. Wenn der Tumor nur langsam wächst und keine Beschwerden verursacht, wird abgewartet und der Verlauf beobachtet. Bei einigen Arten sollte allerdings sofort gehandelt werden, denn sie können sich schnell in bösartige Tumore umwandeln.

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